Geschichte

Das Familienzentrum

Das Familienzentrum in der Kreuzberger Waldemarstraße ist Anlaufstelle und Treffpunkt für Familien, Eltern, Kinder, Großeltern und MultiplikarorInnen der Familienarbeit im Kiez.

Entstanden ist es auf eine Initiative des Sozialraumverbundes Kreuzberg Nord sowie VertreterInnen ansässiger sozialkultureller Einrichtungen und BewohnerInnen aus der Mariannenplatzrunde.

Mit der finanziellen Unterstützung durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (3 Jahre) und Aktion Mensch (2 Jahre) konnte das Familienzentrum aufgebaut werden.

Im Frühjahr 2005 eröffnete das Familienzentrum mit einem Flohmarkt für Kinder- und Familiensachen. Zunächst standen für Beratung und Kurse zwei Räume in der 1. Etage der Waldemarstr. 57 zur Verfügung.

Seither befindet sich das Familienzentrum in einer kontinuierlichen Weiterentwicklung und konzipiert seine bedarfsorientierten Angebote gemeinsam mit den AkteurInnen vor Ort.

Seit Januar 2008 erhält das Familienzentrum eine Basisfinanzierung über den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg.

Mittlerweile finden 35 Projekte auf den 550 m² der zwei Etagen statt. Pro Woche nutzen ca. 250 Menschen die Angebote und/oder Räumlichkeiten des zentral im Kiez gelegenen Hauses.

Unsere Vision ist es…

mit und für die Familien im Sozialraum ein lebendiger Ort der Begegnung, Bildung und Beratung zu sein, unter dessen Dach eine Vielzahl von Trägern und Initiativen ihre Aktivitäten für und mit Kindern, Jugendlichen und Familien realisieren.

Unsere Arbeitsprinzipien und Ziele

  • Einbindung der BewohnerInnen

  • Förderung von Selbsthilfestrukturen und Ehrenamt

  • Förderung des interkulturellen Dialoges

  • Vernetzung, sowohl der Kompetenzen unterschiedlicher lokaler Träger als auch der BewohnerInnen untereinander

  • Niederschwelligkeit durch offene, kostengünstige Angebote und Sprachenvielfalt innerhalb unserer Angebote

  • Nachhaltigkeit

Unsere Arbeitsweise basiert auf drei Bausteinen…

  • Begegnung durch zwangloses Zusammentreffen innerhalb verschiedener Angebote und in unserem Haus und durch gemeinsame Aktivitäten.

  • Bildung im Sinne eines breiten Bildungsbegriffes. Dieser umfasst die Unterstützung der Eltern in der Entwicklungsförderung ihrer Kinder und Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien, in denen „Selbst“ erleben und Auseinandersetzung mit spezifischen Themen im Vordergrund stehen.

  • Beratung zu familienrelevanten, rechtlichen und gesundheitlichen Belangen.